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Berliner Woche vom 23.10.2014Berliner Woche vom 23.10.2014


 

 

 

 

 

 

 

Reinigungsaktion auf dem Spielplatz Krausenstraße

Auf Initiative unseres Mitglieds H. Priegnitz haben wir heute Vormittag die völlig versandeten Wege auf dem Spielplatz Krausenstraße gereinigt. Zeitweilig bis zu zehn Nachbarn packten sehr tatkräftig mit an. Auch die örtliche SPD war auf Initiative des Nachbarn Max Landero vertreten und machte einer Arbeiterpartei alle Ehre.

Die Nachbarn, die nicht selbst zur Tat schreiten konnten, versorgten uns großzügig mit Kaffee und Kuchen - fehlendes Besteck führte dann zu unkonventionellen Teilungsaktionen.

Wir werden nat. nicht dauerhaft die Reinigungsleistung übernehmen können, hoffen aber, mit dieser Aktion dem Grünflächenamt, das uns alle Arbeitsmaterialien und die am Ende gut gefüllten zwei Container bereitstellten, ein kleines Signal gegeben zu haben.

Der Spielplatz wird tagsüber sehr intensiv vom Kindergarten in der 47 genutzt, abends leider aber auch oft von Hunden aufgesucht, die dort nicht nur spielen. Wir wünschen uns sehr, dass am Eingangsbereich eine Einrichtung installiert wird, die es für Hunde unangenehm macht, den Spielplatz zu betreten - natürlich, ohne die Tiere zu verletzen.  Die Hinweisschilder können die Vierbeiner ja leider nicht lesen...

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Unterstützern. Es war viel Arbeit, hat aber Spaß gemacht und auch den einen oder anderen neuen Kontakt ermöglicht. (tsa)

 

 

  

Ein schöner Ortstermin

Wir berichteten bereits über die Umsetzung der Skulptur "5 Kinder unterm Regenschirm" in den Park am Marion-Gräfin-Dönhoff-Platz. Nun, am Mittag des 20. Mai war es soweit. Die zahlreich erschienenen Gäste aus der Politik un der Nachbarschaft wurden von Thomas Sánchez im Namen der IG begrüßt, die diese Aktion initiiert hatte. Besonders freuten wir uns über die Anwesenheit der Künstlerin selbst, Frau Evelyn Hartnick-Geismeier, die dann vor Freude und Aufregung nicht zu den Anwesenden sprechen konnte. 

Dr. Kreusel, der für die IG das Projekt betreut hatte, erläuterte kurz den Werdegang und dankte dem Bürgermeister für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung.

Der Bezirksbürgermeister Dr. Hanke freute sich sehr über die Akzeptanz dieses Parks, der ein wirklich gelungenes Beispiel für eine gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit sei. So sei es an ihm, der IG und der Anwohnerschaft für ihr besonderes Engagement zu danken.

Wie sehr dem Bürgermeister die Initiative gefällt, lässt sich vielleicht auch an der Verweildauer ersehen, denn Dr. Hanke stand für viele unserer Mitglieder lange zum Gespräch zur Verfügung. 

Der neue Vorstand der IG, Marija Brzovska und Thomas Sánchez, nahmen diese Veranstaltung zum Anlass, dem ausgeschiedenen Vorstand, Dieter Malsbender und Dr. Dietmar Kreusel, für die hervorragende Arbeit der Vergangenheit zu danken und überreichte eine Ansicht der Spittelkolonnaden. Dr. Hanke ließ es sich nicht nehmen, die Bilder als Zeichen des Danks zu signieren.

Es war ein entspannter Mittag, der insbesondere auch durch die großzügige Bewirtung, die sich Dr. Kreusel nicht nehmen ließ, die Sonne noch wärmer strahlen ließ.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Skulptur "Fünf Kinder unterm Regenschirm" findet neue Heimat im Park am Marion-Gräfin-Dönhoff-Platz

 

Mitte November berichtete die BERLINER WOCHE, dass die Bronze-Skulptur der bekannten Bildhauerin Evelyn Hartnick-Geismeier im September 2013 im Monbijoupark aufgestellt wurde und dass bereits nach wenigen Wochen die „Fünf Kinder unterm Regenschirm“ wieder eingelagert werden mussten, weil die Skulptur völlig verschmiert und der Schirm verbogen wurde. Eigentlich sollte die Skulptur nach Abschluss der Bauarbeiten auf den Kirchhof der Marienkirche kommen.

Dr. Kreusel von der IG und Herr Mille vom Grünflächenamt beraten über den Standort des Tröpfelbrunnens.Dr. Kreusel von der IG und Herr Mille vom Grünflächenamt beraten über den Standort des Tröpfelbrunnens.

Der 2. Vorsitzende der Interessengemeinschaft Leipziger Straße / Krausenstraße, Dr. Dietmar Kreusel,  las den Artikel in der BERLINER WOCHE und reagierte sofort. Er sandte eine E-Mail an Bezirksbürgermeister Dr. Hanke und bekundete das Interesse der IG an einer Aufstellung im Park am Marion-Gräfin-Dönhoff-Platz, der seit etlichen Jahren mit Mitteln der Eigentümer der anliegenden Hochhäuser durch die IG gepflegt wird.

Wenige Tage später gab es schon eine Antwort: Der Bezirk Mitte befürwortete die Aufstellung in diesem Park! 

Heute bereits trafen sich Mitglieder des Vorstands der IG und ein Vertreter der Eigentümer der Wohngebäude mit dem Grünflächenamt vor Ort, um nach einem geeigneten Standort zu suchen. 

Die Skulptur soll nun zeitnah aufgestellt werden. 

Informationen über die inzwischen 84-jährige Künstlerin gibt es über www.bildhauer-ev-hartnick.de.

Die IG geht davon aus, dass die Aufstellung dieses Kunstwerkes weiter zur Bereicherung und Verschönerung der Parkanlage beiträgt. (hdm)

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Fußgängertunnel wird saniert

Ein weiterer Erfolg der IG: Der Fußgängertunnel auf der Leipziger Straße, viele Jahre ein Schandfleck, wird temporär saniert!

Derzeit werden die Geländer an den Abgängen erneuert. 

Bereits im Juni hatte die Bezirksverordneten-versammlung (BVV) beschlossen, dass das Bezirksamt ersucht wird, sich dafür einzusetzen, dass die Unterführung unter der Leipziger Straße durch ein Kunstprojekt einer Schule oder einer Jugendeinrichtung aufgefrischt wird. Als Beispiel für eine solche Gestaltung wurde die Fassade des Diesterweg-Gymnasiums benannt.

Grundsätzlich befürwortet auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die den Tunnel verwaltet, das Projekt. So sollen die Tunnelwände zunächst wieder einmal gereinigt und dann mit einer dauerhaften Folie versehen werden. Eine weitere Unterstützung der Senatsverwaltung soll es nach einer Vorlage für die BVV ebenfalls geben.

Das Bezirksamt wird nunmehr bei Jugendeinrichtungen und Schulen nachfragen, ob ein Interesse daran besteht, dieses Projekt zu unterstützen. Das Berliner Abendblatt und die Berliner Woche berichteten.

Die IG bedankt sich bei allen Beteiligten u.a. auch politischen Parteien in der BVV für die positive Aufnahme unserer Anregungen und ist gern bereit, das Projekt mit Rat und Tat zu unterstützen. (hdm, 3.11.2014)

 

Sanierung des Fußgängertunnels unter der Leipziger Straße macht Fortschritte - Diesterweg-Gymnasium bekundet Interesse an Gestaltung

Nachdem die Bezirksverordnetenversammlung im vergangenen Jahr auf Initiative der IG das Bezirksamt ersucht hatte, sich dafür einzusetzen, dass die Unterführung unter der Leipziger Straße durch ein Kunstprojekt einer Schule oder Jugendeinrichtung aufgefrischt wird, ist dieses Projekt nun näher gerückt:

Der Fachbereich Kunst des Diesterweg-Gymnasiums in Gesundbrunnen hat sich bei der IG gemeldet. Die zuständige Fachbereichsleiterin, Christiane Guse, teilte mit, dass ihre Schüler im Alter von 16/17 Jahren Interesse hätten, die künstlerische Gestaltung zu übernehmen. Sie weist auf ein ähnliches Projekt an ihrem Gymnasium hin.

© Christiane Guse - Kunstlehrerin am Diesterweg-Gymnasium© Christiane Guse - Kunstlehrerin am Diesterweg-Gymnasium

Die dort angebrachten Bilder bereicherten nicht nur die Umgebung, sondern hätten auch verhindert, dass die Schulfassade wieder beschmutzt wurde. Weiter teilte sie mit, dass der Graffiti-Künstler Josef Dube am Schulprojekt beteiligt sei.

Nun wird sich der Vorstand der IG zunächst ein Bild „vor Ort“ verschaffen: Für Montag, dem 22. Juni ist ein Treffen mit Christiane Guse im Diesterweg-Gymnasium vereinbart. (hdm

 

Das Kunstprojekt „Fußgängertunnel“ geht in die nächste Runde

Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilt, wurde inzwischen der Umsetzung des Projekts zugestimmt.

Das Diesterweg-Gymnasium steht mit dem Künstler Josef Dube bereit, im Rahmen eines Kunst-/ Jugendprojektes den Fußgängertunnel unter der Leipziger Straße zu gestalten (siehe hierzu auch früheren Bericht).

Nach Mitteilung des Gymnasiums kann mit den Arbeiten im kommenden Jahr in der wärmeren Jahreszeit begonnen werden.

Die Kosten des Projekts belaufen sich nach Angabe des Künstlers auf 5.500,00 €.

Der Bezirk prüft derzeit verschiedene Finanzierungsalternativen. Zur Schließung einer Finanzierungslücke wurde bei der IG angefragt, ob sie einen Beitrag leisten kann. Dies wurde jedoch verneint, weil die IG über keinerlei finanzielle Ressourcen verfügt.

Jedoch deutete der Bezirksbürgermeister Dr. Hanke kürzlich bei einem Kiezgespräch an, dass ein Sponsor gefunden sei.

So ist nunmehr zu hoffen, dass dieses Projekt, das die Sanierung des Straßentunnels unterstützen wird, bis zum Herbst 2016 abgeschlossen werden kann (hdm).

Erfolgreiche Präsentation - jetzt gehts endlich bald los!!!

Am 16. Januar 2017 fand die lang erwartete Präsentation der Entwürfe des Grafitti-Kurses des Diesterweg-Gymnasiums statt. Wir haben uns in einer in sehr angenehmen Diskussion für die eine Wandseite auf den nachfolgenden Entwurf geeinigt. 

© Christiane Guse - Kunstlehrerin am Diesterweg-Gymnasium© Christiane Guse - Kunstlehrerin am Diesterweg-Gymnasium

Auf der gegenüberliegenden Seite (der Wand mit den Türen) kann es ein wenig bunter und weniger figürlich zugehen. Dabei könnten aber hier und da stilisierte Portraits der am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler eingefügt werden.

Die Beispiele der Wegweiser an den Kopfenden sollen etwas ruhiger - seriöser - gestaltet werden. Unterlegt werden diese mit den Gestaltungselementen der Hausfassaden, um den "Kiezbezug" deutlich zu machen. Die gesamte Präsentation finden Sie hier.

Auf Nachfrage eines Nachbarn wurde bestätigt, dass aus Gesundheitsgründen beim Arbeiten mit den Sprühdosen Mundschutz getragen werde.

Wir sind sehr froh, dass dieses Projekt nach so langer Zeit nun wirklich realisiert wird. Insbesondere hat uns der Einsatz der Jugendlichen sehr beeindruckt. Wir konnten erleben, wie sich dieses Projekt entwickelt hat, dass sie klare Vorstellungen von Ihrer Arbeit haben und eben nicht die Entwürfe eines Lehrers umsetzen sondern das alles gemeinsam erarbeiten.

Die Kursleiterin schrieb uns:
"An der Schülergruppe konnte ich beobachten, dass so eine Gesprächssituation sehr zur Ernsthaftigkeit, mit der ein Projekt verfolgt wird, beiträgt. Unterricht ist in der Regel Probehandeln und ein Kennzeichen herausfordernden Projektunterrichts ist die Realisation."

Wir freuen uns sehr, dass ein schulisches Projekt zur Stadtverschönerung beiträgt!!!

Unser besonderer Dank geht auch an den Weihnachtsmarkt Gendarmenmarkt, durch dessen großzügige finanzielle Unterstützung das Projekt erst möglich ist. (tsa)

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Startschuss

Am Montag, den 27. März 2017 hat der Kunstkurs nun mit den ersten Arbeiten im Tunnel begonnen. Wir werden jetzt wöchentlich den Fortgang beobachten können. (tsa)

  

 Berliner Woche vom 29. März 2017Berliner Woche vom 29. März 2017


 

 

LIDL will seine Verkaufsfläche deutlich vergrößern - Bauantrag ist eingereicht

 

Die LIDL Vertriebs-GmbH & Co. KG  will baldmöglichst ihre Verkaufsfläche auf der Leipziger Straße vergrößern. Damit folgt sie einer dringenden Bitte der IG Leipziger Straße/Krausenstraße, die wegen der beengten Zustände im Verkaufsraum bereits an LIDL herangetreten war.

LIDL hat schnell reagiert und schon wenige Wochen später gab es ein erstes Gespräch vor Ort. Nun liegen bereits fertige Umbaupläne vor, die eine Erweiterung um über 200 m2 vorsehen. 

Der Vorstand der IG unterstützt diese Pläne und hat sich bereits beim zuständigen Bezirksstadtrat des Bezirks Mitte von Berlin für eine zügige Bearbeitung des Bauantrags eingesetzt. 

Die Erweiterung bringt deutliche Vorteile für die Bewohner der Leipziger Straße, zumal sie mit einer völligen Renovierung der Verkaufsfläche einhergehen soll. 

Die IG bedankt sich bei LIDL für die rasche Reaktion und zügige Umsetzung der Erweiterung. Dies zeigt, dass eine enge und gute Kooperation vor Ort für alle Vorteile bringt. (hdm

 

 

Die LIDL-Erweiterung gestaltet sich schwierig, aber wir bleiben am Ball

Die von so vielen Bewohnern der Leipziger Straße sehnlichst gewünschte Erweiterung ist zunächst einmal in etwas weitere Ferne gerückt: Das Bauordnungsamt sah sich nicht in der Lage, eine Genehmigung zu erteilen, weil die geplante bauliche Erweiterung angeblich nicht mit einer Erhaltungssatzung aus dem Jahr 1997 zu vereinbaren sei.

Jedoch brachte der zuständige Baustadtrat des Bezirks, Carsten Spallek, alternative Lösungsansätze ins Spiel, die nun in einem weiteren Gespräch beim Bezirk unter der Beteiligung der IG am 8. Juni mit Lidl erörtert werden sollen. (hdm)

 

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Anhörung zur Städtebaulichen Neukonzeption der Leipziger Straße am 
10. Juni 2015 im Abgeordnetenhaus von Berlin

„Abgeordnetenhaus“ von Abghs - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abgeordnetenhaus.jpg#/media/File:Abgeordnetenhaus.jpg„Abgeordnetenhaus“ von Abghs - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abgeordnetenhaus.jpg#/media/File:Abgeordnetenhaus.jpg

Nach Gesprächen, die die IG bereits im vergangenen Jahr mit der Politik im Abgeordnetenhaus geführt hatte, ist es nun soweit:

Der Ausschuss für Stadtent-wicklung und Umwelt des Abgeordnetenhauses von Berlin befasst sich u.a. mit dem Thema

„Städtebauliche Neukonzeption der Leipziger Straße – Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität in der Mitte Berlins“.

Im Rahmen dieser Sitzung soll auch die Interessengemeinschaft angehört werden. Der Vorsitzende wird für die IG teilnehmen.

Da die Sitzung öffentlich ist, können unsere Mitglieder und andere Interessierte die Ausschusssitzung am Mittwoch, den 10. Juni 2015 um 11:00 Uhr im Abgeordnetenhaus von Berlin live verfolgen. (hdm)

 

 

 

Bericht zur Anhörung im Ausschuss für Stadtentwicklung und 
Umwelt des Abgeordnetenhauses

 

Am 10. Juni 2015 tagte der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt zum Thema:

„Städtebauliche Neukonzeption der Leipziger Straße – Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität in der Mitte Berlins“.

 

Hierzu konnte neben dem Verein „DIE MITTE e.V." mit Ihrem Geschäftsführer Dr. Hartwich auch die  IG Leipziger Straße/ Krausenstraße ihre Vorstellungen zu Gehör bringen. Der Vorsitzende der IG, Hans Dieter Malsbender,  ging im Rahmen dieser Anhörung schwerpunktmäßig auf die mangelnde Qualität der Nahversorgung ein, die auch deswegen zu beklagen sei, weil die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ihre Ladenlokale auf der Nordseite der LS seit mindesten 10 Jahren leer stehen lasse. 

Ebenso wurden die Gehwegsituation, mangelnde Beleuchtung, der Fußgängertunnel, die unzureichende Einkaufssituation, die schwierige Verkehrssituation für Fußgänger, die Gefährdung von und durch Radfahrer und das fehlende Toilettensystem  angesprochen (Einzelheiten können der beigefügten Stellungnahme und dem Protokoll der Sitzung entnommen werden). 

Bei der Diskussion der Ausschussmitglieder wurde deutlich, dass alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien den hohen Stellenwert der Leipziger Straße in der Mitte der Metropole Berlin feststellten. Angesichts des teilweise desolaten Zustands der Straße insbesondere zwischen Charlottenstraße und Spittelmarkt wurde ebenfalls von allen Anwesenden festgestellt, dass dringender Handlungsbedarf besteht. 

Frau Senatsbaudirektorin Lüscher kündigte an, auf die BImA zuzugehen. Die Aussage der BImA, dass das Land Berlin darum gebeten habe, bis zum Ende der Verkaufsverhandlungen keine investiven Maßnahmen durchzuführen,  wurde als unzutreffend dargestellt. 

Zur geplanten Straßenbahn vom Kulturforum zum Alexanderplatz wurde ausgeführt, dass mehrere alternative Trassenführungen geprüft würden, u.a. über die Kochstraße und die Zimmerstraße. 

Die Situation für Radfahrer und Fußgänger wurde ebenfalls als äußerst kritisch angesehen, Verbesserungen seien dringend erforderlich. Ebenso könne man über die Einrichtung einer Radfahrstraße nachdenken. 

Die Frage nach der Notwendigkeit der Einrichtung eines Bürgerforums zur Lösung der anstehenden Probleme der LS wurde seitens der IG verneint. Es gebe genug Institutionen, die sich gut vernetzt mit der LS beschäftigten.

Der Vorschlag, auf der LS eine Tempo-30-Zone zumindest in den Nachtstunden einzurichten, wurde wegen der Bedeutung der LS als wichtigste Ost-West-Verbindung eher kritisch gesehen. 

Auch die Problematik der Fußgängerquerungen wurde angesprochen. Hier überwog die Meinung, dass der Ist-Zustand akzeptabel  sei. Lediglich die Breite der Mittelinseln sei zu überprüfen. 

Die Verbesserung des Gehweges auf der Nordseite der LS hat nach wie vor Priorität. Zunächst soll die Standsicherheit der Straßenbäume überprüft werden, damit dann einige Beete musterhaft instand gesetzt werden können. Ein Problem besteht derzeit, was die Finanzierung anbetrifft: Geplant war, die Mittel aus dem Plätze-Programm  zu entnehmen. Sie sind in Höhe von 3 Mio. € (wie bisher) auch angemeldet worden. Leider gibt es jedoch in der Senatsverwaltung für Finanzen Überlegungen, dieses Programm zu kürzen. 

In etwa 2 – 3 Wochen wird es ein Protokoll zu dieser Sitzung geben, das unter www.parlament-berlin.de  (Dokumente) eingesehen werden kann. Wir werden darauf dann noch einmal gesondert hinweisen. (hdm)

 

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Wir haben neue Nachbarn

Es ist so weit: Die renovierten Krausenhöfe werden bezogen. Am 11. Juni 2015 hat Amazon sein neues Entwick-lungszentrum in der Krausenstraße eröffnet. Hier sollen bis zu 450 Entwickler an neuen Produkten forschen.  Somit sind offensichtlich alle Büros vermietet, denn auch Boston Consulting wird bald kommen.

Das Gebäude hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich: 1910 gebaut, hatte es zunächst die Ufa, dann nach dem Zweiten Weltkrieg die Defa beherbergt. Danach wurde es von der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR und zuletzt vom Landesdenkmalamt genutzt. Nun verfiel das Gebäude zunehmend und trug nicht gerade zur Standortqualität bei. Die Klingsöhr Unternehmensgruppe, die das historische Gebäude vermietet, hat es in ca. anderthalb Jahren aufwändig renoviert. Es umfasst mehr als 10.000 m2 und eine 400 m2 große Dachterrasse.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Einschätzung von Stefan Klinsöhr: Er stellt fest, dass sich das gesamte Areal um die Krausenhöfe ausgezeichnet entwickelt habe und durch die Anmietung von Amazon sowie Boston Consulting  weiter an Bedeutung gewinnen werde. Zu erwähnen ist noch, dass zahlreiche Wohnprojekte in der Krausenstraße positiv zu dieser Entwicklung beitragen.

Die Interessengemeinschaft teilt diese Einschätzung. Leider entwickelt sich die Leipziger Straße nicht in gleiche Richtung! Hier sind positive Entwicklungen – wenn überhaupt – nur in kleinen Schritten erzielbar.

Angenehm ist, dass ein permanenter Austausch zwischen Bauherrn und Anwohnern immer wieder dafür gesorgt hat, die Belastungen erträglich zu halten. Wir begrüßen unsere neuen Nachbarn auf das Herzlichste uns wünschen ihnen in unser aller Interesse viel Erfolg und freuen uns auch auf weitere Gespräche! (hdm)

Vorstand der IG besucht Amazon

Am Montag dem 13. Juli 2015 besuchte der Vorstand der IG unsere neuen Nach-barn in der Krausenstraße: „Das Amazon Development Center Germany GmbH“, wie die genaue Bezeichnung dieser Institution lautet. Bereits am 11. Juni 2015 hatte Amazon sein neues Entwicklungszentrum eröffnet (s.u.). 

Überaus freundlich wurde der Vorstand gestern in den komplett renovierten und umgestalteten Räumen von Managing Director, Dr. Ralf Herbrich, und der Mana-gerin für Facilities & Office Services, Britta Reusch, empfangen. 

Im sich anschließenden Gespräch hatte die IG die Möglichkeit, sich der neuen Nachbarschaft vorzustellen. Es wurden auch Möglichkeiten der Zusammenarbeit erörtert. Demnach zeigte sich Dr. Herbrich aufgeschlossen, sich z.B. an Verschö-nerungsaktionen auf der Krausenstraße zu beteiligen. 

Auch die Möglichkeiten, die sich ggf. aus dem Instrument der sog. „Business Improvement Districts (BID) ergeben könnten, sollen geprüft werden. Dieses Programm ist Teil des seit Oktober 2014 wirksamen Gesetzes zur Einführung von Immobilien- und Standortgemeinschaften (BIG), das die Möglichkeiten eröffnet, nach eigener Vorstellung über die Entwicklung der jeweiligen Geschäftsstraße stärker mitzubestimmen. 

Im Übrigen war man sich einig, dass der Standort Leipziger Straße / Krausenstraße attraktiv ist, was im Detail in den nächsten Jahren aber durchaus noch weiterent-wickelt werden kann. 

Anschließend konnten sich die Teilnehmer von der hervorragend gelungenen Neugestaltung des historischen Gebäudes beeindrucken lassen. So wurden alte Elemente z.B. der tragenden Stahlkonstruktion sichtbar belassen und Deckenma-lereien im Treppenhaus sorgfältig konserviert. Die Dachterrasse bietet einen beeindruckenden Rundblick über die Stadt. (hdm)

 

IG-Vorstand bei der Boston Consulting Group 

Seit Mai 2015 ist der erste Ankermieter in die Krausenhöfe eingezogen: Die Boston Consulting Group (BCG), eine der weltweit renommiertesten Unternehmensberatungen mit 80 Büros in 46 Ländern, ist von der Dircksenstraße nahe den Hackeschen Höfen in die Schützenstraße umgezogen.

Dieses wichtige Ereignis hat der Vorstand der Interessengemeinschaft Leipziger Straße / Krausenstraße (IG) zum Anlass genommen, den neuen Nachbarn einen Besuch abzustatten, obwohl die Schützenstraße streng genommen nicht zum eigentlichen Aufgabengebiet der IG gehört, aber ein Teil der „Krausenhöfe“ ist.

Der Vorstand der IG wurde sehr freundlich vom Chef des Berliner Büros, Dr. Reinhard Messenböck, und seiner Mitarbeiterin, Marina Carter, die den Standort operativ leitet, begrüßt. Zunächst informierte Dr. Messenböck über BCG: Die Unternehmensberatung wurde 1963 in Boston ins Leben gerufen und hat seit 1975 Standorte in Deutschland. Das Berliner Büro wurde 1999 gegründet und ist aufgrund des starken Wachstums im Mai dieses Jahres in die Krausenhöfe umgezogen. Bei dem von BCG bezogenen Teil dieses historisch wertvollen Gebäudes wurde viel Wert darauf gelegt, dass die Historie des Gebäudes und die Spuren der Vergangenheit bei der Sanierung erhalten blieben.

Anschließend hatte die IG die Gelegenheit sich vorzustellen und ihre Ziele zu erläutern. Dabei stellte sich heraus, dass es durchaus Aufgabenfelder gibt, auf denen sich eine Kooperation mit der IG von Fall zu Fall ergeben könnte. Dies gilt insbesondere für nachhaltige Verbesserungen der Nahversorgung.

Übrigens: Auf der Homepage der BCG Berlin gibt es eine interessante Variante zum Ursprung des Namens der Krausenhöfe:

Während allgemein die Namensgebung (jedenfalls der Straße) auf einen Hauseigentümer „Krause“ zurückgeführt wird, bezieht sich hiernach der Name der Höfe auf die Büsten an der Fassade der Krausenstraße: Sie tragen Halskrausen, die einer der Bauherren von 1910/11, der Textilfabrikant Brecht, dort fertigen ließ. (hdm)

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Wiederbelebung der Gewerbeeinheit LS 48/49 in Sicht

Die „Tahman Trading GmbH“ als neuer Eigentümer der gut 3.000 qm großen Gewerbeeinheit in den beiden Wohnhochhäusern der Leipziger Straße 48 und 49 macht Ernst! Der Investor will die bisher leer stehenden Gewerberäume des Hochhauskomplexes nach vorausgegangenen intensiven Beratungen nunmehr zu einem Hotel und einem Restaurant mit Caféhaus umbauen und in der Kombination als Hotel und Gaststätte betreiben.


Noch in diesem Monat sollen eine Reihe grundsätzlicher Entscheidungen der Wohnungseigentümer in einer außerordentlichen Eigentümerversammlung über die Umsetzung der von einem Architektenbüro vorgelegten Aus- und Umbaupläne getroffen werden. Es geht um teils notwendige Erneuerungen von Dach- und Fassadenflächen sowie um wesentliche Veränderungen des ursprünglich vorgesehenen Konzeptes.


Noch im Mai entbrannte heftiger Meinungsstreit über die vom Investor vorgeschlagene Einrichtung eines „Boarding House“. Zum besseren Verständnis muss man sich an die schon weit zurückliegenden Jahre erinnern, in denen ein  damaliger Investor die prominenten Gewerbeflächen der LS 48/49 in nicht zu akzeptierender Art und Weise gestalten und betreiben wollte. Eine damals noch rechtzeitig verhinderte Fehlentwicklung erklärt die  dem neuen Investor anfänglich entgegen gebrachte Skepsis hinsichtlich eines erneuten „Boarding House“ Konzeptes.


Dankenswerter Weise hat die „Taham Trading GmbH“ auf gezielte Nachfrage der Interessengemeinschaft diese Bedenken verbindlich ausgeräumt! Es geht jetzt um die Umsetzung klarer Strukturen und Gewinn bringender Erneuerungen und Ergänzungen für eine bisher brach liegende und der Eigentümergemeinschaft erhebliche Kosten verursachenden  Gewerbeeinheit in der Leipziger Straße.


Am 24. November sind die Eigentümer aufgerufen, die konzeptionell und fachlich eingehend diskutierten Aus- und Umbaumaßnahmen zu genehmigen und damit  die Umsetzung des aufwendigen Gesamtvorhabens zu ermöglichen. Die Interessengemeinschaft wird darüber weiter berichten. (dk)

 

 

Die Gewerbeeinheiten in der Leipziger 48 / 49 sollen zu einem Restaurant, Kaffeehaus und einer hochwertigen Hotelanlage werden – Es bleiben aber Hürden für den weiteren Um- und Ausbau:

 

Auf einer außerordentlichen, sehr gründlich vorbereiteten Eigentümerversammlung haben Eigentümer beider Häuser über ein umfangreiches Paket von Einzelmaßnahmen entschieden, die der Investor, die TAHHAN TRADING GmbH, als Bestandteile eines Ausbau- und Sanierungskonzeptes vorgelegt hatte.

Aber nicht alle Vorhaben konnten abschließend behandelt werden. Es fehlte an der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanzahl von anwesenden, stimmberechtigten oder durch Vollmacht vertretenen Eigentümern.

Die Interessengemeinschaft war von Anbeginn der Projekt-arbeiten an als Ansprechpartnerin mit beteiligt. Wir waren an anderer Stelle der “Leipziger” seit Jahren bei staatlichen Eigentümern um sinnvolle Nutzung und Sanierung der leer stehenden Gewerbeeinheiten bemüht, nicht ohne Erfolg! Jetzt geht es um den besonders wichtigen und Weg weisenden Ausbau der süd-östlichen Ecke der “Leipziger” nahe am “Motel One” durch einen privaten Investor. Dessen Unternehmen will richtig viel Geld in das Vorhaben stecken. Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer beider Häuser wird dadurch ganz entscheidend entlastet: Im Rahmen des Um- und Ausbaus würden zwingend notwendige Sanierungs- und Wartungsarbeiten am Gemeinschaftseigentum vom Investor mit finanziert. Die Kosten dafür belaufen sich nach fachkundigen Schätzungen auf rund 500.000 €, die widrigenfalls anteilig auf alle Eigentümer in beiden Häusern umgelegt werden müssten. 

Ist es angesichts dieser Perspektive von einer verant-wortungsbewusst handelnden, großen Mehrheit sang- und klanglos hinzunehmen, dass eine überschaubare Minderheit trotz aller mühevollen Vorbereitungen und Terminhinweisen der Verwaltung eine derart wichtige, Entscheidungen fordernde Versammlung kommentarlos “schwänzt”? Und damit Bemühungen torpediert, einem Investor Klarheit zu verschaffen, was er aus dem erwähnten Bündel von Einzelmaßnahmen umsetzen darf und was nicht? 

Diese Gruppe von “abseits Stehenden” sei daran erinnert, dass “Eigentum verpflichtet”! Ein – noch immer – gültiger Grund-satz, der nicht in Trägheit und Desinteresse versinken darf. Andernfalls wird “Gemeinschaftssinn” in dieser Gesellschaft schnell zu einem Fremdwort werden. 

Die IG Leipziger Straße / Krausenstraße hatte sich nach sehr sorgfältigen Recherchen, vielen Rücksprachen und in Abstimmung mit dem Beirat entschieden, das auch auf unsere Intervention hin modifizierte Ausbauprojekt des Investors zu unterstützen. Daran wird sich bis auf Weiteres auch nichts ändern. (dk)

 

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Stadtdebatte in Berlin - Alte Mitte, Neue Liebe?

Am 16. Februar fand auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung im Umspannwerk Ost in der Voltairestraße eine dreiteilige Veranstaltungsreihe ihren Abschluss, die in in sehr ambitioniertes Projekt übergehen soll. In umfangreichen Vorbereitungen wurde ein Bürgerbeteiligungsmodell erarbeitet, das seinesgleichen sucht. In unterschiedlichsten Formaten sollen die Wünsche, Ideen und Anregungen der Anwohner, Geschäftsleute, Interessengruppen und Touristen zusammengetragen werden, die dann in einer Empfehlung zusammengefasst und den Mitgliedern des Abgeordnetenhauses vorgelegt werden. Wer sich die gestrige Debatte noch einmal anschauen möchte, wird sie (hoffentlich bald) unter http://www.sagwas.net/livestream-recht-auf-stadt/ finden.

Sicher wird ein solcher Plan nicht 1:1 vom Abgeordnetenhaus "abgenickt" werden, aber eine breite Bürgerbeteiligung mit klugen Vorschlägen wird es den Entscheidern schwer machen, den Bürgerwillen zu ignorieren. Da es gestern eben nicht um die Gestaltung der Berliner Mitte ging, sondern um die Vorstellung und Feinjustierung des Beteiligungsprozesses, ist es jetzt möglich, auf alle Aspekte der Gestaltung Einfluss zu nehmen.

Am 18. April wird es eine Auftaktveranstaltung zur Gestaltung geben, zu der man sich unter www.stadtdebatte.berlin.de/ anmelden kann. Dort wird dann auch über den Fortgang der Beratungen laufend berichtet werden. 

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(Rück-)Umzug des Wochenmarktes vom Hausvogteiplatz zum Spittelmarkt

 

 

Nach Fertigstellung der temporären Umgestaltung des Spittelmarktes kehrt der Wochenmarkt vom Hausvogteiplatz am 8. Oktober 2014 an seinen ursprünglichen Standort zurück.

Die Rückkehr war nicht unumstritten: Insbesondere einige Anbieter waren der Meinung, dass am neuen (alten) Standort nur geringere Umsätze zu erzielen sind. Ein Verbleib am alten Standort war aber – so das Bezirksamt – schon aus rechtlichen Gründen nicht möglich. 

Die Interessengemeinschaft Leipziger Straße/Krausenstraße begrüßt den Umzug an den alten Standort, sieht sie darin doch auch eine weitere Aufwertung der Lebensqualität in der Leipziger Straße.

 

Fotos in diesem Artikel: PrivatFotos in diesem Artikel: Privat

 

Nunmehr wird es darauf ankommen, den Markt, der sich am Hausvogteiplatz einen guten Namen für Qualität erworben hat, auf Dauer existenzfähig zu machen. Ob dies gelingt, wird sicher auch vom Konsumentenverhalten der Bewohner der Leipziger Straße abhängen. Wer einen solchen Markt will, muss auch dort kaufen.

Geöffnet ist der Markt ab 8. Oktober jeweils mittwochs von 10:00 bis 17:00 Uhr und freitags von 11:00 bis 18:00 Uhr. (hdm)

 

 

 

Wochenmarkt auf dem Spittelmarkt eröffnet - bereits zu Beginn zahlreiche Besucher

 

Am Morgen des 8. Oktober, pünktlich um 10 Uhr eröffnete der neue Wochenmarkt auf dem Spittelmarkt. Er ist damit nach einigen Jahren vom Hausvogteiplatz an seinen ursprünglichen Standort zurückgekehrt. 

Kleiner EröffnungsempfangKleiner Eröffnungsempfang

Schon früh hatten sich zahlreiche Besucher eingefunden, um den neu gestalteten Markt in Augenschein zu nehmen, darunter zahlreiche „Altkunden“, die teilweise schon auf dem alten  Markt ihre Einkäufe getätigt hatten.

Fotos: privatFotos: privat

Marktleiterin Silvia Hintsche hatte zu Rotkäppchen-Sekt und leckeren Schnittchen eingeladen und begrüßte die Gäste, unter ihnen Vertreter der BVV des Bezirks Mitte. Auch die Interessengemeinschaft Leipziger Straße / Krausenstraße war durch den Vorsitzenden vertreten. 

Gegen 11 Uhr herrschte schon reges Markttreiben und die Neukonzeption des Marktangebotes schien durchaus bei den Besuchern anzukommen.  

 Der Markt ist wunderschön in das Grün der neuen Fläche eingebunden und lädt nach dem Einkauf zum Verweilen ein. Auch die umliegende Gastronomie trägt sicher zum Wohlbefinden der Marktbesucher bei. Das vietnamesische Kaufhaus dürfe ebenfalls für viele Besucher ein attraktiver Ort sein, die Markteinkäufe zu ergänzen.

Die Interessengemeinschaft Leipziger Straße / Krausentraße wünscht dem Markt am neuen Standort viel Erfolg, um so dazu beizutragen, dass die Leipziger Straße wieder ein neues Stück an Attraktivität (zurück-) gewinnt. (hdm)

 

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Kultur auf der Leipziger Straße

VISTEL‘S CelloMusikSalon seit vielen Jahren präsent

Am 29. September 2014 lud DIE MITTE e. V. (ehemals IG Friedrichstraße) zu einem Privatkonzert in VISTEL’S CelloMusikSalon in die Leipziger Straße 61 ein.

Gern haben wir von der IG Leipziger Straße/Krausenstraße unsere Unterstützung zugesagt, ist doch dieser Teil der LS der Problembereich, den wir derzeit mit zunehmendem Erfolg bearbeiten. Hierzu demnächst mehr an dieser Stelle.

VISTEL’S CelloMusikSalon hält trotz widriger Umstände seit Jahren der Leipziger Straße die Treue. Bei näherem Hinsehen stellt man zudem fest, dass es sich hierbei um ein absolutes Unikat der Berliner Kulturlandschaft inmitten des Großstadtlebens handelt.. Dies bezieht sich nicht nur auf eine einzigartige Location hinter den (noch) tristen Fassaden der BImA-Gebäude, sondern vor allem auf die beiden großartigen Künstler und ihre Idee, klassische Musik auf eine Art zu präsentieren, die auch Menschen begeistert, die sonst der Klassik eher fernstehen.

 

Almuth Kraußer-Vistel (Piano) und Douglas Vistel (Cello)
Bild: Eric PawlitzkyAlmuth Kraußer-Vistel (Piano) und Douglas Vistel (Cello) Bild: Eric Pawlitzky

Das Duo Almuth Kraußer-Vistel (Piano) und Douglas Vistel (Cello) brachte Werke von Bela Bartok, Peter Tschaikowsky und Edward Elgar. Das schönste Werk spielten die Künstler zu Schluss: Eine Eigenkomposition von Douglas Vistel.

Im Anschluss an das Konzert gab es einen kleinen Empfang bei Wein und Fingerfood , zu dem das Restaurant Amici am Gendarmenmarkt eingeladen hatte. Hierbei ergaben sich etliche Gespräche und Kontakte, die sich sicher auch auf unsere Arbeit in der IG Leipziger Straße/Krausenstraße positiv auswirken werden.

Wer sich für VISTEL’S CelloMusikSalon näher interessiert, der sollte ich die Homepage www.cubaklassik.com einmal ansehen.

Hier sind übrigens neben Privatkonzerten auch Familienfeiern mit musikalischer und kulinarischer Begleitung im Angebot.

Auch hier gilt: Wenn wir dieses Kleinod auf der Leipziger Straße behalten wollen, müssen wir durch unsere Nutzung zum Erhalt dieser einzigartigen Einrichtung beitragen. (hdm)

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4. Stadtteilkonferenz mit interessanten Vorschlägen

Am 8. November 2014 fand im Hotel Marriot die 4. Stadtteilkonferenz von Berlin Mitte statt. Eingeladen hatten zahlreiche Interessengruppen aus Alt-Mitte, teilgenommen haben der Bezirksbürgermeister Dr. Christian Handke, der stellv. Bürgermeister und Stadtrat für Soziales und Bürgerdienste, Stephan von Dassel sowie der Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses der BVV, Frank Bertermann und ca. 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Die IG Leipziger war durch unseren Vorsitzenden Hans-Dieter Malsbender vertreten, der die im zweiten Teil stattfindende Podiumsbefragung nutzte, kurz die drängendsten Aufgaben zu skizzieren. Zum einen die noch immer unbefriedigende Situation auf der Nordseite, die Vernachlässigung der Grünanlagen trotz Kooperationsangeboten seitens der Anwohner sowie die noch immer fehlende touristische Ausschilderung und einer Toilettenanlage. Da seitens des Bezirks eine werbefinanzierte Lösung (Modell "Wall-AG") nicht gewünscht war, schlug Herr Malsbender eine Betreiberlösung in Verbindung mit einem Kiosk vor, was vom Bezirksbürgermeister interessiert aufgenommen wurde.

(v.r.n.l.) Hans Dieter Malsbender, IG Leipziger, Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister Berlin Mitte, Stephan von Dassel, Bezirksstadtrat und - ganz links - Özcan Mutlu, MdB(v.r.n.l.) Hans Dieter Malsbender, IG Leipziger, Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister Berlin Mitte, Stephan von Dassel, Bezirksstadtrat und - ganz links - Özcan Mutlu, MdB

Dass die WBM ankündigte, bei der Suche nach einem Begegnungsraum für ältere Menschen zu helfen, um den Wegfall des Clubs Spittelkolonnaden wenigstens teilweise auszugleichen, war eines der sehr konkreten und erfreulichen Angebote, wie sich die gesamte Konferenz durch ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Kooperations-bereitschaft auszeichnete.

Die IG-Leipziger hat ein kurzes Protokoll der Veranstaltung erstellt, dass keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, im einzelnen den Diskussions-verlauf jedoch gut widerspiegelt. Besonders hervorzuheben ist der sehr fundierte Beitrag des Mieterbeirates, der interessante Fragen aufwirft und konstruktive Lösungen anbietet. (tsa)

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Spittelkolonnaden erstrahlen wieder in nächtlichem Glanz

Seit mehr als einem Jahr bemühte sich die IG darum, die defekte Beleuchtung der Spittelkolonnaden wieder zum Leuchten zu bringen. 

Zur Erinnerung: Ebenso auf Initiative der IG wurden die Spittelkolonnaden vor einigen Jahren mit hohem finanziellen Aufwand saniert und mit einer modernen Beleuchtungsanlage versehen, die das Bauwerk nachts in ein schönes Licht versetzte. Immerhin sind die Spittelkolonnaden eines der wenigen Zeugen aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg, die den Krieg und die darauf folgende Zeit überstanden, wenn auch nur in Teilen und an ganz anderer Stelle. So hat sich die IG bereits vor etlichen Jahren dafür ausgesprochen, das Bauwerk in die Denkmalliste aufzunehmen. Es handelt es sich um ein spätbarockes Schmuckbauwerk von Carl Philipp von Gontard aus dem Jahr 1776, das ursprünglich der Begrenzung einer Brücke, die über den Festungsgraben führte, diente. Im Rahmen der Neugestaltung des Hochhausensembles wurden die südlichen Teile an der jetzigen Stelle  wieder aufgebaut und 1979 eingeweiht.

 Die Beleuchtung der Spittelkolonnaden ist inzwischen in die Liste der zu wartenden Anlagen aufgenommen. Somit ist nach Auskunft der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sichergestellt, dass zukünftig ausgefallene Leuchtmittel zeitnah ersetzt werden. Die erforderlichen Ersatzteile wurden in eine Datenbank übernommen. 

Herzlich bedanken möchte sich die IG bei  Andreas Trinckler von der Senatsverwaltung, der sich mächtig ins Zeug gelegt hat, um die zunächst unklaren Strukturen der Beleuchtungswartung zu klären. (hdm)

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Namensgebung des Platzes an den Spittelkolonnaden (Marion-Gräfin-Dönhoff-Platz)

Auf Initiative der IG konnte der bislang namenlose Platz an den Spittelkolonnaden am 25. März 2011 im Beisein des damaligen Bezirksbürgermeisters von Berlin-Mitte, Dr. Christian Hanke und unseres damaligen Vorsitzenden Dr. Huschke nach Marion Gräfin Dönhoff benannt werden.

Für die geschichtliche Einordnung sorgte Dr. Haase von der Universität Nottingham.

Bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts bis ins Jahr 1975 trug dieser Platz den Namen Dönhoff, seinerzeit jedoch dem preussischen General Alexander von Dönhoff gewidmet. Seit 1975 war der Platz namenlos.

Eine Rückbenenung nach dem Preussischen General hätte sicherlich keine Mehrheit gefunden, mit Gräfin Dönhoff, langjährige Herausgeberin der "Zeit" konnte jedoch einerseits der historische Name in Teilen wiederbelebt werden, zum anderen eine herausragende Persönlichkeit Deutschlands gewürdigt werden.

Der Berliner Tagesspiegel zeichnet die sehr kontrovers geführte Debatte sehr anschaulich nach. (tsa)

 

 

Neugestaltung des Marion-Gräfin-Dönhoff-Platzes (Spittelkolonnaden)

Die Spittelkolonnaden an der Jerusalemer Ecke Leipziger Straße wurden über Jahre hinweg als Hindernisparcour u. a. von Skatern genutzt. Dies führte unter anderem zu einer Gefährdung der Fußgänger in diesem Bereich.

Die IG hat sich daher dafür eingesetzt, die Spittelkollonaden umzugestalten. Nach mehreren Jahren konnte dann im Sommer 2013 der neugestaltete Bereich eröffnet werden.

Die Berliner Woche hat hier und hier darüber berichtet, dem Stadtteilportal Quiz war es ebenfalls einen Bericht wert. (tsa)

 

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